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Geschichte des Burgenländischen Tierschutzvereins


Der Burgenländische Tierschutzverein wurde in den 70er Jahren von Frau Elfriede Kernstock und Frau Franziska Kummer gegründet. Die beiden Damen haben eine Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz in Österreich übernommen, denn sie kümmerten sich um kranke und verletzte Tiere, zu einer Zeit in der Tier- und Artenschutz noch Fremdwörter waren.

Vor allem ihre aufopfernde Pflege von verwaisten und verletzten Störchen, machten Frau Kernstock weit über die Grenzen des Burgenlandes bekannt. Der Tierschutzverein entwickelte sich gut und hatte zahlreiche prominente Förderer aus Politik und Kunst. Doch mit dem Tod von Frau Kummer begann auch der Abstieg des Burgenländischen Tierschutzvereins. Frau Kernstock hat diesen Schicksalsschlag nur schwer überwunden und die viele Arbeit war für die betagte Frau zu viel.

Im Jahr 2005 spitzte sich die Situation dramatisch zu. Die Tierhaltung war in einem katastrophal schlechten Zustand. Ein riesengroßer Schuldenberg hatte sich angehäuft. Spenden blieben aus und auch der zuständigen Behörde waren diese Probleme ein Dorn im Auge.

Ende des Jahres 2005 zog sich Frau Kernstock endgültig ins Privatleben zurück und der Verein wurde von mir - Dr. Claudia Herka - übernommen. Mein vorrangigstes Ziel war es, die Tierhaltung sofort zu verbessern. Die Vergabe von Tieren auf Privatplätze wurde von mir intensiviert, Wildtiere wurden ausgewildert. Der Höhepunkt war die Freilassung von 30 Weißstörchen im Mai 2006. Dem zuvor ging eine langsame Futterumstellung und ein intensives Flugtraining, das die Tiere durchmachen mussten, die jahrelang in Gefangenschaft gehalten wurden.

Das erste Jahr war sehr schwierig für mich. Die Spenden blieben aus, doch die Schulden mußten bezahlt werden. Ich musste viel an privaten Mitteln in den Verein stecken, um ein Fortbestehen zu sichern. Ende 2006 ist es mir gelungen den Verein schuldenfrei zu haben. An manchen Tagen war die Verzweiflung sehr groß, denn die Doppelbelastung mit Beruf in Wien und zusätzlich ca. 200 Tiere in Parndorf zu versorgen waren und sind eine sehr große Belastung für mich.

Anfang des Jahres 2007 erhielt ich die Bewilligung für das Betreiben eines Tierheimes. Damit ist das Tierheim Parndorf das einzige bewilligte Tierheim im Burgenland.
2 Schwerpunkte machen Parndorf so einzigartig:
  • die Hunde werden im Rudel gehalten und leben im Haus.
  • die Wildtierpflegestation. Igel, Feldhase, div Vögel und Störche werden von mir gesund gepflegt oder großgezogen und auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet.
Ich habe nun wiederholt beschlagnahmte Hunde übernommen, die auf Grund ihrer schlechten Haltung Verhaltensprobleme hatten. Vor allem die Angst und fehlendes Vertrauen zum Menschen sind für diese Tiere große Probleme. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen ist es mir gelungen lebenslustige Hunde aus verängstigten Tieren zu machen.

Zwei wesentliche Punkte sind das Geheimnis des Erfolges:
zum einen die Rudelhaltung. Der Hund ist ein Rudeltier und fühlt sich so am wohlsten. Ich halte meine Hunde bewußt im Rudel, denn sie lernen schneller und zeigen rasch ein normales Sozialverhalten.

Der zweite Punkt ist dann aber auch das Einzeltraining. Ich nehme die Hunde auch zu mir nach Wien, fahre mit ihnen im Zug und lebe ein normales Leben mit diesen Tieren. Seit einigen Monaten werde ich von einem erfahrenen Hundetrainer unterstützt. Christian schafft es mit großem Einfühlungsvermögen und Engagement auch aus unerzogenen und schwierigen Hunde, brave und verläßliche Gefährten zu machen.

Ich wünsche mir ein Heim für Tiere, wo nicht nur die Tiere glücklich sind, sondern auch die Menschen. Ich möchte, daß mich die Menschen besuchen kommen und sehen, wie gut es den Tieren geht, denn dann gehen sie mit einem positiven Gefühl nach Hause und es geht ihnen auch gut.
 
 
Tierschutz ist auch Menschenschutz, denn wer das Leben respektiert, respektiert auch Tiere.
 

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